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Sodbrennen

Name: Sodbrennen
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: K.20
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Sodbrennen
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    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

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    Disease Map

    Sodbrennen (griechisch Pyrosis, in der Schweiz auch Magenbrennen) beschreibt eine vom Oberbauch aufsteigende brennende und schmerzhafte Empfindung hinter dem Brustbein, die unter Umständen bis zum Hals und dem Rachen ausstrahlt, oft zusammen mit saurem oder bitterem Aufstoßen. Sodbrennen ist das Leitsymptom der Refluxkrankheit bzw. RefluxösophagitisEtymologisch bezeichnet das kaum noch verwendete Wort Sod ‘das Sieden, das Siedende’ und ist vom Althochdeutschen sōd, gisōd sowie mittelhochdeutsch sōt ‘das Wallen, Sieden, siedende Flüssigkeit, Brühe, Brunnen’ herzuleiten.[1]

    Ursachen und Verlauf

    Der Schmerz wird meist durch den Rückfluss der stark sauren Magensäure in die Speiseröhre (Ösophagus) ausgelöst. Es kommt dabei zu einer Reizung der im Epithel der Speiseröhre eingelagertern Chemo-Schmerzrezeptoren durch H+-Ionen wegen der durch die Säure bedingten Lockerung der Zellverbindungen des Schleimhautepithels und damit erhöhter Durchlässigkeit im Zwischenzellenbereich.[2] Bitteres, galliges Aufstoßen kann aber auch auf einen Rückfluss aus dem Zwölffingerdarm hinweisen. Es kann als Begleitsymptom vor allem bei gesteigerter Aktivität des Darms (Motilitätsstörung) und auch nicht säurebedingt bei einer Schwächung der glatten Magenschließmuskulatur auftreten.[3] Des Weiteren kann Sodbrennen durch einen nichtsauren Magenrückfluss entstehen, z. B. durch Nahrungsmittel und Getränke, auch verschiedene Mechanismen wie etwa Refluxinduktion, lokale Irritation oder Reizschwellensenkung sind möglich.[2]

    Nicht bei jedem Refluxereignis entsteht tatsächlich Sodbrennen, die Symptomgenerierung ist in Abhängigkeit von Ausmaß und Dauer des pH-Abfalls, vom Ausmaß der durch Säure angegriffenen Schleimhautfläche sowie von einer Sensibilisierung der Rezeptoren durch vorangegangenes Sodbrennen abhängig. Häufigkeit und Intensität können durch eine individuell unterschiedliche Säurempfindlichkeit sowie durch psychosoziale Faktoren wie Stress oder physische Begleiterkrankungen erheblich beeinflusst werden. Weiter scheinen Wechselwirkungen zwischen der chemischen und mechanischen Empfindlichkeit des Ösophagus, wie durch eine Ösophagusdehnung eine Rolle in der Entstehung zu spielen. Ferner kann es durch Entzündungsmediatoren zu einer Überempfindlichkeit der Chemo-Schmerzzellen kommen, die über zentrale Mechanismen dann verstärkt und räumlich ausgeweitet werden kann.[2]

    Prävention und Behandlung

     HauptartikelRefluxösophagitis#Therapie

    Saurer Reflux kann insbesondere nach fetthaltigem oder scharfem Essen, pfefferminzhaltigen Speisen, Kaffee-, Alkohol- oder Nikotinkonsum auftreten und sich im Liegen verstärken. Daher wird empfohlen, diese auslösenden Faktoren vor dem Schlafengehen zu vermeiden.[4] Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur kurzfristigen Symptomminderung sind bei saurem gastroösophagealen Reflux Antazida, die als Puffer die Magensäure neutralisieren sowie Protonenpumpenhemmer, welche die Bildung von Magensäure über die Hemmung der H+/K+-ATPase in den Belegzellendes Magens unterdrücken.[2] Dadurch wird der Reflux zwar nicht verhindert, aber die Speiseröhre wird nicht mehr durch den sauren Magensaft gereizt. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Einnahme von Alginat, das sich als zäher Schaum über den Mageninhalt legt und auf diese Weise die Speiseröhre schützt.[5]

    Schwangerschaft

    Zwischen 40 % und 80 % aller Schwangeren sind, meist im letzten Trimester der Schwangerschaft, von Sodbrennen betroffen. Hauptursache für das Sodbrennen in der Schwangerschaft ist der gestörte Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Die schwangerschaftsbedingte Erhöhung der Hormone Progesteron und Östrogen führt dazu, dass der untere Schließmuskel der Speiseröhre weniger angespannt ist als vor oder nach einer Schwangerschaft. Dazu kommt infolge der wachsenden Gebärmutter ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle, was die Verschlussfähigkeit des unteren Speiseröhrenschließmuskel zusätzlich mindert. Das Zusammenspiel dieser Faktoren führt dazu, dass vermehrt Magensäure in die Speiseröhre fließen kann. Linderung verschaffen kann das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, häufige kleine Mahlzeiten statt weniger reichhaltiger und allgemein das Meiden fettiger Speisen und Süßigkeiten. Zu Medikamenten sollte nur in ernsteren Fällen und in Rücksprache mit einem Arzt gegriffen werden.[6]

     

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 24.02.2018 - 15:54 Uhr

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        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sodbrennen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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