Sehr geehrter Besucher, sie können sich anmelden oder ein Konto erstellen.

Hämorrhoiden

Name: Hämorrhoiden
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: I84
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Hämorrhoiden
51%

MÄNNER %

49%

FRAUEN %

-

Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Hämorrhoiden leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 31% Eulatin® NH Salbe
  • 20.7% Bismutum Subnitricum D 2 Tabl. für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Hämorrhoiden sind,
  • Juckreiz 33.3 % gefolgt von
  • Hautausschlag 33.3 % und
  • Blutungen 23.1 %
  • Auslöser Top5(39)
    33.3 %

    Juckreiz

    33.3 %

    Hautausschlag

    23.1 %

    Blutungen

    7.7 %

    Arbeit

    2.6 %

    Stuhlgang

    Aktuelle Behandlungen Top5(58)
    Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Eine ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung finden nicht statt.Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen!
    31 %

    Eulatin® NH Salbe




    20.7 %

    Bismutum Subnitricum D 2 Tabl.


  • 1. Trockenheit


  • 17.2 %

    Retterspitz Heilsalbe ST




    17.2 %

    Hametum® Wund- und Heilsalbe




    13.8 %

    Retterspitz Sensitivcreme




    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

     

    Hämorrhoiden bzw. Hämorriden (griechisch αἷμα (haíma) = Blut, ῥεῖν (réin) = fließen) sind arteriovenöse Gefäßpolster, die ringförmig unter derEnddarmschleimhaut angelegt sind und dem Feinverschluss des Afters dienen. Wenn von Hämorrhoiden gesprochen wird, sind damit aber meist vergrößerte oder tiefer getretene Hämorrhoiden im Sinne eines Hämorrhoidalleidens gemeint, die Beschwerden verursachen.

    Veraltete Bezeichnungen für Hämorrhoiden sind blinde Aderngoldene Adern oder Hemoriden.

    Schematische Darstellung zur Anatomie der Hämorrhoiden

     

    Symptome und ihre Ursachen

      Jeder gesunde Mensch hat drei Gefäßpolster (Plexus hämorrhoidalis internus). Diese können bei Vergrößerung oder Tiefertreten (Prolaps) zu einem „Hämorrhoidal-Leiden“ führen.

    Typische Symptome sind Blutungen (Hämatochezie = hellrotes Blut beim Stuhlgang), Druckgefühl, Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Ekzem oder Dermatitis) und im fortgeschrittenen Stadium Störungen der Stuhl-Kontinenz (Fähigkeit, Stuhl und Darmwinde sicher zu halten).

    Die Ursachen des Hämorrhoidal-Leidens sind nicht sicher geklärt, eine Rolle spielen wohl ballaststoffarme Kost, der aufrechte Gang, langes Sitzen, genetische Veranlagung (Bindegewebsschwäche) sowie ungünstige Gewohnheiten beim Stuhlgang (starkes Pressen).

    Eine ähnliche Erkrankung mit der Bezeichnung Perianalthrombose (= unechte Hämorrhoiden) (teilweise irrtümlich als „äußere Hämorrhoiden“ bezeichnet) entsteht durch Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in den Venen der Analhaut und wird auch Analthrombose genannt. Hier zeigt sich ein blauschwarzer, sehr druckschmerzhafter, prallelastischer Knoten neben dem After. Die Erkrankung ist in der Regel harmlos und heilt unter begleitender Therapie mit Sitzbädern und örtlichen Schmerzmitteln von selbst. Nur wenn der Patient den Schmerz nicht aushalten kann oder Zweifel an der Diagnose bestehen, ist eine operative Entfernung nötig. Diese kann in örtlicher Betäubung ambulant erfolgen.

    Verbreitung

    Rund 50 Prozent der über Fünfzigjährigen leiden unter Hämorrhoiden. Die Erkrankung kann aber durchaus auch weit vor diesem Alter auftreten, wobei Männer häufiger als Frauen betroffen sind.

    Einteilung in vier Stadien

    Die krankhafte Vergrößerung der Hämorrhoiden wird in vier Stadien eingeteilt. Zwischenstufen zwischen den einzelnen Stadien sind möglich. Kritiker dieser Einteilung weisen darauf hin, dass die Unterscheidung zwischen dem 2. und 3. Grad nur auf der Angabe des Patienten beruhe, die Hämorrhoiden zurückschieben zu müssen, und keine therapeutische Konsequenz habe.

    Hämorrhoiden 1. Grades:

    • Die Hämorrhoiden sind nicht von außen sichtbar, sie können nur proktoskopisch dargestellt werden.
    • Die Knoten wölben sich nur leicht innerhalb des Darmrohres vor. Voll reversibel, es treten normalerweise keine Schmerzen auf.

    Hämorrhoiden 2. Grades:

    • Die Knoten fallen beim Pressen in den Analkanal vor, ziehen sich aber nach kurzer Zeit von selbst wieder zurück.
    • Die Hämorrhoiden sind allein nicht mehr rückbildungsfähig.

    Hämorrhoiden 3. Grades:

    • Ein oder mehrere Knoten können bei Anstrengungen spontan vorfallen. Nach dem Stuhlgang ziehen sie sich nicht mehr von selbst zurück. Die Reposition (Hineinschieben) ist aber noch möglich.
    • Es kann zur Einklemmung und Blutung kommen.

    Hämorrhoiden 4. Grades:

    • Entspricht einem Analprolaps (Tiefertreten).
    • Die Reposition (Hineinschieben) ist nicht mehr möglich.

    Behandlung

    Hämorrhoiden können mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Deshalb ist vor einer Behandlung eine Untersuchung durch einen Proktologen sinnvoll. Dieser hat genügend Erfahrung, um sicher feststellen zu können, ob es sich um Hämorrhoiden oder um eine Perianalthrombose handelt (Blutgerinnsel am Afterrand), ob eine Fistel (entzündeter Verbindungsgang zwischen Darm und Haut) oder Fissur (Riss in der Schleimhaut) vorliegt.

    Eine universelle Behandlungsmethode gibt es nicht. Der behandelnde Arzt muss sich je nach Stadium (1.–4. Grad), individueller Anatomie und Beschwerden des Patienten und nicht zuletzt aufgrund seiner persönlichen Berufserfahrung für eine Behandlungsmethode entscheiden. Normalerweise reichen bei Hämorrhoiden des 1. und 2. Grades kleinere ambulante Eingriffe aus. Bei Hämorrhoiden ab dem 3. und 4. Grad kann meist nur noch eine Operation Abhilfe schaffen.

    Behandlung der Symptome

    In frühen Stadien der Erkrankung kann eine deutliche Besserung bereits eintreten, wenn auf faserreiche Nahrung (Ballaststoffe), körpergerechtes Stuhlverhalten und die richtige Hygiene umgestellt wird. Das ist aber nur bei Hämorrhoiden 1. und allenfalls frühen 2. Grades ausreichend. Die Beschwerden können durch lauwarme Sitzbäder mehrmals am Tag und milde Stuhlaufweicher gelindert werden.

    Medikamentös können Hämorrhoidalleiden symptomatisch gelindert werden. Zum Einsatz kommen hier meistens folgende Wirkstoffe: Basisches Bismutgallat (Bismutsalz der Gallussäure) und Titandioxid zur rektalen Anwendung in Form von Salben und/oder Zäpfchen.

    Üblich sind unter anderem auch Lidocain als Monopräparat (in Lidoposterine) und andere Lokalanästhetika wie Cinchocain, teilweise in Kombination mit Policresulen), Quinisocain oder Benzocain, sowie Stoffwechselprodukte und korpuskuläre Bestandteile von Escherichia coli (in Posterisan).

    Ambulante Maßnahmen

    Bei Hämorrhoiden 1. und 2. Grades versucht man durch kleinere ambulante Eingriffe eine Operation zu vermeiden, oder zumindest einige Jahre aufzuschieben. Dazu greift man unter anderem zu folgenden Behandlungsmethoden:

    • Verödung (Sklerosierung nach Blond oder Blanchard): Kleinere Hämorrhoidalknoten werden mit einem rohrförmigen Gerät (Proktoskop) festgehalten und es wird eine spezielle Flüssigkeit (Phenolmandelöl oder Chininlösungen, Ethoxysklerol u. ä.) eingespritzt. Die dadurch verursachte Entzündungsreaktion soll über eine darauf folgende Vernarbung lokal den Blutfluss vermindern, die Hämorrhoiden schrumpfen lassen und die Hämorrhoidalknoten auf der Unterlage fixieren. Das relativ einfache und kostengünstige Verfahren wird in der Regel in mehreren Teilbehandlungen im Abstand von zirka vier bis sechs Wochen durchgeführt und verläuft normalerweise völlig schmerzlos. Es besteht eine geringe Gefahr der Bildung von Nekrosen, vor allem bei schlechter Injektionstechnik. Die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Auftreten ist groß (hoheRezidivquote).
    • Infrarotbehandlung (Infrarotkoagulation): Mit Hilfe eines Infrarotlichtgerätes wird Gewebe an mehreren Stellen am Ursprung der Hämorrhoide stark erhitzt. Das Gewebe verschorft und bildet sich zurück. Die Behandlung verursacht für gewöhnlich keine Schmerzen. Es kann jedoch auch hier zur Nekrosenbildung kommen. Die Rezidivquote ist hoch.
    • Gummibandligatur (auch Gummiligatur nach Barron): Der Knoten wird durch ein darübergestülptes Gummiband abgeklemmt (Ligatur) und fällt in den folgenden Tagen ab. Dies ist die am häufigsten gewählte Behandlung von Hämorrhoiden 2. Grades. Die Rezidivquote ist noch relativ hoch. Risiken der meist harmlosen Behandlung bestehen bei der Einnahme von „blutverdünnenden“ Medikamenten (Nachblutung) und Latex-Allergie (selten auch schwerwiegende, allergische Reaktionen) sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Fistelbildung) und HIV-Infektion (Infektionen).
    • Kryohämorrhoidektomie (Vereisung): Mit Hilfe von Lachgas oder flüssigem Stickstoff werden die Knoten bei minus 90 Grad Celsius eingefroren. Ab einer Behandlungszeit von drei Minuten stirbt dabei das Gewebe ab. Nach ungefähr zwei Wochen wird es dann abgestoßen. Die meisten Ärzte sehen die Methode aber aufgrund des schwer zu kontrollierenden Ausmaßes der Kältewirkung heute als veraltet an.

    .

    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 23.06.2017 - 20:40 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

      .

      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 23.06.2017 - 20:40 Uhr

        .

        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hämorrhoiden aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

        Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Gesundheit


        Verwenden Sie Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren  Arzt oder  Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt.

        Die Artikel werden offen erstellt und haben weder eine direkte redaktionelle Begleitung noch eine ständige Kontrolle. Auch wenn zahlreiche Teilnehmer ständig an ihrer Verbesserung arbeiten, können Beiträge falsch sein und möglicherweise gesundheitsgefährdende Empfehlungen enthalten.

        Nehmen Sie Medikamente nicht ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ein.

        Wichtige Hinweise:

        Bei Fragen zu den angezeigten Informationen der HalloSymptoms Datenbank, insbesondere Medikamenten, Anwendungsgebieten, Risiken, Nebenwirkungen etc. , lesen Sie bitte zusätzlich die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

        Sollten keine Ergebnisse angezeigt werden, bedeutet dies nicht, dass keine Risiken existieren! Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der Anwendung und etwaiger Risiken von Arzneimitteln. Die hier angezeigten Ergebnisse zu den Arzneimitteln basieren auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Informationen, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder.
        Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen! Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen ist leider nicht möglich. Verwenden Sie Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Die Medikamentenartikel werden offen erstellt und haben weder eine direkte redaktionelle Begleitung noch eine ständige Kontrolle. Auch wenn zahlreiche Patienten/Kunden, ständig an der Verbesserung mit Ihren Vorschlägen arbeiten, können Beiträge falsch sein und möglicherweise gesundheitsgefährdende Empfehlungen enthalten. Nehmen Sie Medikamente nicht ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ein.

        Wetter & Umweltdaten

        Weltweit 130 Millionen

        Symptome - Behandlungen - Nebenwirkungen

        Mehr als 130 Millionen Krankheitswerte konnten wir bisher schon aufzeichnen und analysieren. Diese stehen jetzt immer einfacher zur Verfügung, damit alle davon lernen können. 

        1.6 Millionen

        ×

        1.6 Millionen

        Behandlungsoptionen stehen zur Auswahl

        55.366 Medikamente

        ×

        55.366 Medikamente

        mit Vorteilen und Nebenwirkungen zur entsprechenden Krankheit

        Historische Daten & Film

        ×

        Historische Daten & Film

        von 2011-heute in Realtime als Film/Daten verfügbar.

        Ein kurzes Beispielvideo zeigt den Verlauf pro Symptom, Zeitraum und Ort. Sehen sie auch zu Ihren Symptomen die Ausbreitungs- und Zeitverläufe an.

        ×
        ×
        ×
        ×