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Chlamydien

Name: Chlamydien
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: A74
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Chlamydien
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Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Chlamydien leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 55.6% Antibiotika
  • 11.1% Penicillium Notatum D 3 Suppos für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Chlamydien sind,
  • Bakterien 42.9 % gefolgt von
  • Sex 14.3 % und
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  • Auslöser Top5(7)
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    Aktuelle Behandlungen Top5(18)
    Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Eine ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung finden nicht statt.Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen!
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    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

     

    Die gram-negativen Chlamydien (gr. Chlamys, Genitiv Chlamydos = ‚Mantel‘) bilden eine Familie der Bakterien. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen (Chlamydiose) der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus mit teilweise schwerwiegenden Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit.

    Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika gut behandelbar. Rechtzeitig behandelte Chlamydieninfektionen ziehen in der Regel keine Folgeschäden nach sich.[1] Unbehandelte Chlamydienerkrankungen sind in Entwicklungsländern die häufigste Ursache vermeidbarer Erblindungen, sie können auch zu EileiterschwangerschaftenFrühgeburtUnfruchtbarkeit oderArthritis führen. Chlamydien sind einer der häufigsten Verursacher sexuell übertragener Erkrankungen weltweit. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine bestehende Chlamydieninfektion die Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich der Infektion mit HIV, bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erleichtern kann.

    Chlamydien gehören zu den Eubakterien, sind mit den anderen Vertretern dieser Gruppe jedoch nur entfernt verwandt. Sie sind obligat intrazelluläre Bakterien und vermehren sich ausschließlich innerhalb einer Wirtszelle. Auf üblichen Nährmedien können sie nicht angezüchtet werden.

     

     

    Erkrankungen

    Chlamydia trachomatis

    C. trachomatis hat mehrere Untergruppen, die sich durch ihre Oberflächenstruktur unterscheiden und so in Serovare eingeteilt werden. Diese Serovare wiederum lassen sich in drei Gruppen anordnen, die unterschiedliche Erkrankungen verursachen:

    1. Serovar A bis C
    2. Serovare D bis K
    3. Serovare L1 bis L3

    Serovar A bis C ist der Erreger des Trachoms, der häufigsten Augenerkrankung in Entwicklungsländern, sie führt dort häufig zur Erblindung. In Europa ist das Trachom dagegen selten. Die Übertragung erfolgt vor allem durch mangelnde Hygiene.

    Serovare D bis K sind die in den Industrieländern am häufigsten vorkommende Untergruppe und kann Infektionen im Genitalbereich auslösen. Beim Mann kann es zu Entzündungen in der Harnröhre, in der Prostata und in den Nebenhoden kommen. Auch bei der Frau wird die Harnröhre entzündet. Daneben befällt der Erreger gerne die Schleimhaut des Gebärmutterhalses und wandert dann die weiblichen Geschlechtsorgane hoch über die Gebärmutter bis zu den Eileitern. Dadurch können die Eileiter verkleben und so zur Unfruchtbarkeit der Frau führen. Außerdem können verklebte Eileiter verhindern, dass ein befruchtetes Ei die Gebärmutter erreicht. Diese sogenannteExtrauteringravidität (Eilleiterschwangerschaft) kann zu vielen Komplikationen führen. Wenn eine mit C. trachomatis Serovare D bis K genital infizierte Mutter ein Kind zur Welt bringt, kann sie ihr Neugeborenes unter der Geburt infizieren. Beim Säugling kommt es dann vor allem zu Lungenentzündungen und Konjunktivitis.

    Diese Untergruppe können auch eine Infektion der Augen verursachen. Es kommt zu Eiterbildung in der Bindehaut, die aber meist komplikationslos ausheilt.

    Serovare D bis K sind hoch ansteckend. In Deutschland verursachten in einigen Fällen C. trachomatis dieses Serotyps durch Übertragung im Badewasser eine akute Bindehautentzündung. Dafür ist der Name Schwimmbadkonjunktivitis geprägt worden.[5]

    Bei ungeschützem oralem oder analem Verkehr kann es auch zu einer Chlamydieninfektion des Rachens bzw. des Rektums kommen. Diese Infektionen verlaufen meistens ohne Beschwerden und werden daher nur sehr selten entdeckt. Die Diagnose erfordert gezielte Untersuchung von Abstrichen der Rektum- und Rachenschleimhaut mittelsPolymerasekettenreaktion. Die Infektionen heilen zwar meistens nach einigen Wochen komplikationslos aus, stellen bis dahin aber ein Infektionsrisiko dar.[6]

    Serovare L1 bis L3 lösen das Lymphogranuloma venereum aus. Diese vorwiegend durch Sexualkontakte übertragene Krankheit zeichnet sich durch Lymphknoteneinschmelzungen in der Leistengegend aus. Als Spätfolge kann es zu Verschluss der Lymphbahnen mit Stauungszeichen bis hin zur Elephantiasis kommen. Diese Erkrankung ist in Mitteleuropa sehr selten und hauptsächlich in Asien, Afrika, Südamerika und der Karibik verbreitet.

    Chlamydia pneumoniae

    C. pneumoniae, das viel weiter verbreitet ist als C. trachomatis und unter anderem chronischen Husten auslösen kann, steht auch im Verdacht, bei Herzerkrankungen aufgrund von Arteriosklerose eine Rolle zu spielen.

    Chlamydia psittaci

    C. psittaci ist der Erreger der Ornithose (Papageienkrankheit), die auch auf den Menschen übertragbar ist. Diese Erkrankung ist sehr selten und ähnelt einer schweren Lungenentzündung.

    Therapie

    Infektionen durch Chlamydien werden meist mit Makroliden oder Tetracyclinen behandelt. Eine akute Chlamydieninfektion wird z. B. mit Doxycyclin oder mit Azithromycinbehandelt. β-Lactam-Antibiotika wie Penicillin sind aufgrund der fehlenden Zellwand völlig unwirksam. Antibiotikaresistenzen sind bei Chlamydien sehr selten, weshalb von der gut wirksamen Therapie mit Chinolonen oft abgesehen wird, die teils mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen behaftet ist. Mit Blick auf Begleitinfektion mit Gonokokken ist diese Variante jedoch zu diskutieren.

    Die Infektion mit C. trachomatis gehört zu den infektiösesten sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Therapie kann daher nur erfolgreich sein, wenn alle Sexualpartner des Patienten mitbehandelt werden. Nach Abschluss der Therapie sollte der Behandlungserfolg durch erneute Tests aller Patienten nachgewiesen werden. Auch eine Untersuchung auf andere sexuell übertragbare Infektionen ist aufgrund der ähnlichen Verbreitungswege dieser Krankheiten anzuraten.

    Diagnostik

    Zur Diagnose einer Chlamydieninfektion stehen die Immunfluoreszenz an passendem Abstrichmaterial, die DNA-Analyse via PCR an Abstrichen oder Erststrahlurin und die Anzucht in speziellen Zellkulturen zur Verfügung. Letztere ist aufgrund der obligat zellparasitären Lebensweise der Chlamydien sehr aufwändig. Der Nachweis von Antikörperngegen C. trachomatis ist ebenfalls möglich, kann aber nicht zuverlässig zwischen ausgeheilten und persistierenden Infektionen unterscheiden und ist daher in der Regel von begrenztem Wert.

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 21.09.2017 - 22:49 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

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      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 21.09.2017 - 22:49 Uhr

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        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Chlamydien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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