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Herzrhythmusstörungen

Name: Herzrhythmusstörungen
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: nn
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Herzrhythmusstörungen
51%

MÄNNER %

49%

FRAUEN %

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Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Herzrhythmusstörungen leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 27.6% Atropin 
  • 24.1% Diltiazem  für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Herzrhythmusstörungen sind,
  • Herzmuskelschädigungen 33.3 % gefolgt von
  • Herzklappenerkrankungen 33.3 % und
  • Angst 17.6 %
  • Auslöser Top5(51)
    33.3 %

    Herzmuskelschädigungen

    33.3 %

    Herzklappenerkrankungen

    17.6 %

    Angst

    9.8 %

    Herzbeutelentzündung

    5.9 %

    Stress

    Aktuelle Behandlungen Top5(58)
    Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Eine ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung finden nicht statt.Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen!
    27.6 %

    Atropin 




    24.1 %

    Diltiazem 




    17.2 %

    Flecainid 




    17.2 %

    Amiodaron 




    13.8 %

    xarelto




    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

    Symptome

    Herzrhythmusstörungen kommen häufig vor. Gesunde bemerken manchmal ein Herzstolpern (Palpitationen) oder kurzzeitiges Aussetzen des Herzschlags, verursacht durch Extraschläge. Herzrasen wie bei schnellem Vorhofflimmern oder bei einer AVNRT wird häufig als regelmäßiges oder unregelmäßiges Klopfen „bis in den Hals“ beschrieben. Ist ein Herz vorgeschädigt, kann sich, bedingt durch die zu hohe Herzfrequenz, eine bestehende Herzschwäche verschlechtern. Dies kann sich beispielsweise durch Luftnot äußern. In ausgeprägten Fällen kann ein Lungenödem resultieren. Auch Herzschmerzen (Angina pectoris) können vorkommen sowie eine Verschlechterung von Symptomen einer vorbestehenden schlechten Hirndurchblutung (Desorientierung, Schwindel, Krampfanfall, vorübergehende Sprach- und Sehstörungen).

    Liegt eine langsame (bradykarde) Rhythmusstörung vor (SSS, SA-Block, AV-Block) können Schwindel, Kollapszustände bis hin zu vollständiger Ohnmacht (Synkope) resultieren. In seltenen Fällen kann auch eine tödliche Asystolie bei einem AV-Block III° ohne Ersatzrhythmus vorkommen.

    Bei gefährlichen Herzrhythmusstörungen wie einer ventrikulären Tachykardie ist die Auswurfleistung des Herzens meist so stark eingeschränkt, dass ein ausreichender Kreislauf nicht mehr möglich ist, die Patienten verlieren das Bewusstsein. Eine mechanisch fehlende Herzaktion liegt bei Kammerflattern oder -flimmern mit vollständigem Kreislaufstillstand (Asystolie) vor. Treten diese Rhythmusstörungen ohne vorab erkennbaren Grund auf, spricht man vom plötzlichen Herztod.

    Diagnostik

    Es gibt verschiedene Arten und Formen von Herzrhythmusstörungen, zu deren Diagnostik besonders das EKG (Elektrokardiogramm) - und hier wiederum vor allem das Langzeit-EKG - dient. Falls mit diesen Mitteln die Rhythmusstörung nicht ausreichend diagnostiziert werden kann, ist unter Umständen eine so genannte elektrophysiologische Untersuchung notwendig.

    Die Erkennung der Ursache ist Voraussetzung für eine richtige Therapie.

    • Anamnese (v.a. Medikamente, Vorerkrankungen und/oder bestehende Erkrankungen, Familienanamnese)
    • Ruhe-EKG (Erfassung aktuell vorhandener HRS) und Langzeit-EKG (Erfassung tageszeitlich bzw. situationsbedingter HRS), ggf. Eventrekorder (Erfassung vereinzelt auftretender Episoden)
    • Ergometrie (Erfassung von belastungsinduzierten HRS und von Anomalien des Herzfrequenzanstiegs z. B. beim Sick-Sinus-Syndrom)
    • Elektrophysiologische Untersuchung (invasiv, aber sehr präzise z. B. mittels Mapping-Katheter; Erfassung ektoper Foci, akzessorischer Leitungsbahnen (z. B. Mahaim-Fasern oder Kent Bündel beimWPW-Syndrom)
    • Echokardiografie
    • Pharmakologische Tests (z. B. Ajmalintest zur Diagnose eines Brugada-Syndroms)
       

    Ursachen

    Angeborene Ursachen

    • Kardiomyopathien
    • Akzessorische (überzählige) Leitungsbahnen (WPW-Syndrom, AVNRT)
    • Ionenkanalstörungen (Brugada-Syndrom, angeborenes Long-QT-Syndrom)
    • angeborene Herzfehler (Vitien mit Druck- oder Volumenbelastungen des Herzens)

    Erworbene Ursachen

    Andere (extrakardiale) Ursachen

    Therapie

    Herzrhythmusstörungen bedürfen einer Therapie nur beim Herzkranken. Hierzu zählen angeborene oder erworbene Herzmuskelerkrankungen, aber auch vorübergehende Erkrankungen wieHerzmuskelentzündungen und das Holiday Heart Syndrom. Die häufigsten beim Herzgesunden zu findenden Rhythmusstörungen sind Extrasystolen. Diese sind gutartig und sollten nicht im Sinne einer "Kosmetik des EKGs" medikamentös behandelt werden.

    Medikamentös

    Abhängig von der Art der Rhythmusstörung werden frequenzregulierende und -stabilisierende Medikamente, s.g. Antiarrhythmika (AdenosinAjmalinAmiodaronAtropinBetablockerDigitalisFlecainid,Calciumantagonist vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ, u.a.) gegeben.

    Elektrisch

    Bei zu langsamem Herzschlag wird ein Herzschrittmacher implantiert, bei immer wieder auftretenden gefährlichen Rhythmusstörungen ein implantierbarer Defibrillator (AICD). Zur Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus) kann bei Vorhofflattern und -flimmern und ventrikulärer Tachykardie von außen ein elektrischer Reiz auf den Körper ausgeübt werden (elektrische Kardioversion). Liegt ein Kammerflimmern vor, spricht man bei Verwendung höherer Energie von einer Defibrillation.

    Invasiv

    Treten bösartige Rhythmusstörungen im Rahmen einer Verschlechterung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) auf, so gilt es, die Durchblutung des Herzens mittels Herzkatheter oder Bypass-Operation zu verbessern. Einige Rhythmusstörungen (AVNRT, WPW-Syndrom, Vorhofflattern und -flimmern) können durch Katheterablation beseitigt werden.

    Sonstige

    Extrakardiale Ursachen sollten kausal durch Behandlung der Grundkrankheit (Hyper-HypothyreoseElektrolytstörungIntoxikation) behandelt werden. Supraventrikuläre schnelle Herzrhythmusstörungen können durch Anheben des Vagotonus mit Hilfe des Valsalva-Manövers oder Carotisdruckversuch beeinflusst werden.

     

     

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 17.12.2017 - 17:44 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

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      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 17.12.2017 - 17:44 Uhr

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        von 2011-heute in Realtime als Film/Daten verfügbar.

        Ein kurzes Beispielvideo zeigt den Verlauf pro Symptom, Zeitraum und Ort. Sehen sie auch zu Ihren Symptomen die Ausbreitungs- und Zeitverläufe an.

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