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Blut-im-Urin

Name: Blut-im-Urin
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: R31
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Blut-im-Urin
51%

MÄNNER %

49%

FRAUEN %

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Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Blut-im-Urin leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 61.1% Antibiotika
  • 16.7% Orthomol Cor plus® 30er Tablet für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Blut-im-Urin sind,
  • Verletzung 44.2 % gefolgt von
  • Entzündung 30.2 % und
  • Anstrengung 11.6 %
  • Auslöser Top5(43)
    44.2 %

    Verletzung

    30.2 %

    Entzündung

    11.6 %

    Anstrengung

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    Sex

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    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

     

    Unter einer Hämaturie (von altgriechisch αἷμα haima „Blut“ und οὖρον ouron „Urin“)[1] wird das vermehrte Vorkommen von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) imUrin verstanden. Der Urin eines gesunden Menschen kann geringe Mengen an roten Blutkörperchen in einer Größenordnung von maximal 5 Erythrozyten pro Mikroliter enthalten. Ist das Blut schon mit bloßem Auge als Rotfärbung des Urins sichtbar, wird von einer Makrohämaturie – als Gegensatz zur Mikrohämaturie – gesprochen. Letztere kann durch eine mikroskopische Beurteilung festgestellt werden. Eine Untersuchung mittels Urinteststreifen kann unter Umständen nicht zwischen roten Blutkörperchen und Hämoglobin unterscheiden. Eine Hämaturie kann auf Erkrankungen des Urogenitaltraktes hinweisen wie HarnsteineTumore,InfektionenVergiftungenNephritis, angeborene Fehlbildungen des Harntraktes und angeborene Nierenkrankheiten. Eine Hämaturie ohne nachweisbare Ursache ist relativ häufig. Meist handelt es sich, insbesondere bei jungen Menschen, um eine vorübergehende und harmlose Erscheinung. [2] Bei Menschen jenseits des 50. Lebensjahres kann dagegen bereits eine vorübergehende Hämaturie auf eine Krebserkrankung hinweisen, in der Mehrzahl der Fälle wird aber auch in dieser Altersgruppe keine Blutungsquelle in Nieren oder ableitenden Harnwegen gefunden. [3]

    Makrohämaturie

    Von Makrohämaturie spricht man, wenn Blut im Urin mit bloßem Auge sichtbar ist. Der Urin erscheint rot oder braun verfärbt. Bereits 1 ml Blut pro Liter Urin führt zu einer sichtbaren Verfärbung. Bei Frauen im gebärfähigen Alter kann Vermischung mit Menstruationsblut eine Hämaturie vortäuschen. Der erste Untersuchungs-Schritt bei Makrohämaturie ist die Zentrifugation des Urins. Dadurch setzten sich die roten Blutkörperchen im Niederschlag ab. Ist der Überstand farblos, liegt eine Hämaturie vor. Selten kann es bei sehr starker Blutung oder sehr niedriger Urin-Osmolalität zu einem Platzen der roten Blutkörperchen mit Rotverfärbung des Überstandes kommen. Ist nur der Überstand rot, und kann durch einen Urinteststreifen Häm nachgewiesen werden, liegt entweder eine vermehrte Ausscheidung von Hämoglobin (Hämoglobinurie) oderMyoglobin vor, letzteres bei Erkrankungen die mit einem Zerfall der Muskulatur (Myolyse) einhergehen. Ein roter Überstand ohne Nachweis von Hämen kann vorkommen beiPorphyrie, nach Genuss von Roter Bete oder Einnahme von Phenazopyridin (in Deutschland nicht zugelassen).

    Mikrohämaturie

    Mikrohämaturie bezeichnet den Nachweis von Blut im Urin durch mikroskopische Untersuchung des Urinsediments oder durch Urin-Teststreifen, wenn mit dem bloßen Auge keine Verfärbung des Urins erkennbar ist. Im Urinsediment gelten bis zu 2 Erythrozyten pro Gesichtsfeld bei 400-facher Vergrößerung als noch normal.

    Weitere Ursachen für falsch positive Befunde im Urinteststreifen sind:

    Eine übermäßige Zufuhr von Vitamin C kann dagegen zu falsch negativen Befunden führen.

     

     

    Grundlagen

    Die zellulären Blutbestandteile sind rote Blutzellen (Erythrozyten), weiße Blutzellen (Leukozyten) und Thrombozyten (Blutplättchen ältere Bezeichnung nach Schilling). Normalerweise besteht das menschliche Blut etwa zu 43 bis 50 % (Männer) bzw. zu 37 bis 45 % (Frauen) aus Blutzellen. Der Anteil der zellulären Bestandteile am Gesamtvolumen der Probe wird als Hämatokrit bezeichnet. Die nach Abtrennung zellulärer Bestandteile (z. B. durch Zentrifugation) übrigbleibende Blutflüssigkeit ist das Blutplasma, das ElektrolyteGerinnungsfaktoren und andere Plasmaproteine enthält. Lässt man Blut eine Weile stehen, dann setzt eine Gerinnungsreaktion ein, die Gerinnungsfaktoren werden aktiviert und bilden zusammen mit den zellulären Bestandteilen (insbesondere den Thrombozyten) ein Gerinnsel (Thrombus). Der Überstand besteht aus Plasma ohne Gerinnungsfaktoren und heißt dann Blutserum.

    „Kleines“ Blutbild

    Folgende Angaben beziehen sich auf Normwerte bei Erwachsenen. Bei Kindern, insbesondere Säuglingen sind die Normwerte teilweise deutlich abweichend.

    Wert Referenzbereich Frau Mann Einheit Erläuterung
    Leukozyten
    (WBC oder LEUK)
    3,5–9,8 –3,62   Tsd./µl Weiße Blutkörperchen sind Teil der Immunabwehr. Erhöht bei EntzündungenAllergie, Gichtanfall. Extrem erhöht bei Leukämie. Vermindert bei Virusinfekten (Masern, Grippe), Vergiftungen.
    Erythrozyten
    (RBC oder ERY)
    4,5–5,9 –3,4   Mio./µl Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren Sauerstoff zu Organen. Erhöht bei Sauerstoffknappheit, Stress, Flüssigkeitsmangel. Vermindert bei Blutarmut (Anämie) oder Blutverlust. Blutarmut kann durch Eisenmangel entstehen (Eisenmangelanämie).
    Hämoglobin
    (HGB oder HB)
    13,5–17,5     g/dl Der rote Blutfarbstoff bindet Sauerstoff. Wert verändert sich mit der Zahl der roten Blutkörperchen.
    Hämatokrit
    (HCT oder HKT)
    40–53 40–53 40–52 % Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Gesamtblut. Erhöht bei Vermehrung der Erythrozyten, Flüssigkeitsverlust, bei Rauchern. Vermindert bei Blutarmut/-verlust, Schwangerschaft.
    MCV 80–96     fl Durchschnittliches Volumen eines Erythrozyten. Dient der Differenzierung von Anämien. (MCV = Hämatokrit/Erythrozytenzahl).
    MCH (HbE) 28–33     pg Durchschnittliche Hämoglobin-Menge pro Erythrozyt. Dieser Parameter dient ebenfalls der Differenzierung von Anämien. (MCH = Hämoglobin/Erythrozytenzahl).
    Mittlere Korpuskuläre Hämoglobinkonzentration(MCHC) 33–36     g/dl Anteil des Hämoglobins am Gesamtvolumen der roten Blutkörperchen (= Hämatokrit). (MCHC = Hämoglobin/Hämatokrit, MCHC = MCH/MCV).
    Thrombozyten
    (PLT oder THRO)
    140–360     Tsd./µl Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind ein wichtiger Bestandteil der Blutgerinnung.
    ggf. Retikulozyten 7–15 1–14 1–14 Vorläuferzellen der Erythrozyten. Im Normalfall sollten nur wenige Retikulozyten im Blut nachweisbar sein. Eine Erhöhung spricht für eine verstärkte Blutneubildung (z. B. nach einem größeren Blutverlust).
    ggf. mittleres Thrombozytenvolumen
    (MPV)
    7–13     fl Dient der Differenzierung von Störungen der Thrombozytenform/-Anzahl
    ggf.Erythrozytenverteilungsbreite
    (RDW)
    12-14,5      % Erhöhte Werte sind ein Hinweis auf das Vorliegen verschiedener Anämieformen.

    „Großes“ Blutbild

    Das große Blutbild umfasst zusätzlich zum kleinen Blutbild, das lediglich die Gesamtleukozytenzahl enthält, das Differentialblutbild. Das ist eine genaue Aufschlüsselung, aus welchen Untergruppen sich dieLeukozyten (weiße Blutzellen) zusammensetzen. Dieses Differentialblutbild kann maschinell oder manuell, d. h. mikroskopisch erstellt werden. Durch mikroskopische Auszählung eines Blutausstrichs oder mit Hilfe automatisierter Zählgeräte werden die prozentualen Anteile der einzelnen Blutzelltypen bestimmt. Die mikroskopische Auszählung ist aufwändiger und quantitativ weniger präzise, aber häufig zur abschließenden qualitativen Bewertung unerlässlich. So können pathogene Zellformen wie etwa atypische Lymphozyten (Virozyten) maschinell oft nicht richtig zugeordnet werden und diagnostisch relevante Informationen gehen so verloren. Die Form der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) wird mit einem Blutausstrich beurteilt.

    Störungen des Blutbildes

    Die verschiedensten gesundheitlichen Umstände können zu einem auffälligen Blutbild führen.

    Quantitative Veränderungen

    Störungen der Erythrozyten

    • Anämie (Blutarmut) - Verminderung der Hämoglobinkonzentration im Blut durch zu wenig Erythrozyten und/oder Verringerung der MCHC
    • Polyglobulie (Blutfülle) - zu viele Erythrozyten
    • Polycythaemia vera (übernormale Zellvermehrung im Blut) - zu viele Erythrozyten

    Störungen der Leukozyten

    Störungen der Thrombozyten

    Qualitative Veränderungen

    Störungen der Erythrozyten

    • Anisozytose
    • Polychromasie - Anfärbbarkeit krankhaft veränderter oder nicht ausgereifter Erythrozyten mit sauren und basischen Farbstoffen (übliche Färbung nach Pappenheim = May-Grünwald- + Giemsa-Färbung)
    • Mikrozytose - zu kleine Erythrozyten
    • Makrozytose - zu große Erythrozyten
    • Poikilozytose
    • Zelleinschlüsse - Einschlüsse, wie Cabot-Ringe oder basophile Tüpfelung
    • Lagerung - abnorme Lagerung, wie „Geldrollenbildung

    Störungen der Thrombozyten[

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 21.10.2017 - 15:36 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

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      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 21.10.2017 - 15:36 Uhr

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