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Blasenentzündung

Name: Blasenentzündung
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: N30
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Blasenentzündung
51%

MÄNNER %

49%

FRAUEN %

-

Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Blasenentzündung leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 57.1% Antibiotika
  • 14.3% Katalyt 6 für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Blasenentzündung sind,
  • Darmbakterien 33.3 % gefolgt von
  • Diabetes 25.5 % und
  • Sex 13.7 %
  • Auslöser Top5(51)
    33.3 %

    Darmbakterien

    25.5 %

    Diabetes

    13.7 %

    Sex

    13.7 %

    Harnabfluss

    13.7 %

    Bakterien

    Aktuelle Behandlungen Top5(84)
    Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Eine ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung finden nicht statt.Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen!
    57.1 %

    Antibiotika




    14.3 %

    Katalyt 6




    9.5 %

    Blasen-Stärkungs-Kapseln




    9.5 %

    Salus Nieren Blasen Tee N Krae




    9.5 %

    Ingwer Oel




    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

     

    Ursachen

    Darmbakterien sind die häufigste Ursache einer akuten, unkomplizierten Blasenentzündung, wobei Escherichia coli für 70–95 Prozent der Infektionen verantwortlich zeichnet. Staphylococcus saprophyticus ist in ca. 5–10 Prozent der verantwortliche Keim, seltener sind Proteus mirabilis und Klebsiellen zu finden.[1]

     

    Prädisponierende Faktoren

    Begünstigende Faktoren für die Entstehung einer Zystitis sind:

    In einer wenn auch kleinen prospektiven Studie mit 796 gesunden Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren erwiesen sich nur die Verwendung einesDiaphragmas oder eines Spermizids und Geschlechtsverkehr in den zurückliegenden sieben Tagen sowie eine Vorgeschichte von rezidivierenden Harnwegsinfekten als statistisch signifikante unabhängige Risikofaktoren.[2]

     

    Symptome

    Typische Symptome einer Blasenentzündung sind:

    • Dysurie/Algurie – Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
    • Pollakisurie – Häufiger Harndrang mit geringen Urinportionen
    • Blasentenesmen – Blasenkrämpfe

    Weitere Symptome können sein:

     

    Diagnostik

    Urinschnelltest

    Neben der Erhebung der Anamnese und der körperlichen Untersuchung steht die Urindiagnostik an erster Stelle. Hierzu wird „saubererMittelstrahlurin“ genommen, d. h. die erste Urinportion wird verworfen, genau so wie die letzte. Außerdem sollte man beachten, dass man nur 10 ml Urin abnimmt, denn mehr brauchen die MTLA zur Diagnostik nicht. Wichtig ist, dass das Genitale vorher gründlich gesäubert wird, damit eine Verunreinigung des Urins mit der normalen Schleimhautflora, mit Fluor vaginalis o. ä. vermieden wird. Des Weiteren muss bei der Frau darauf geachtet werden, dass die richtige Technik angewandt wird, was bedeutet, dass die Schamlippengespreizt werden, damit der Urin so wenig Kontakt mit der Umgebung bekommt, wie möglich. Es ist auch möglich, den Urin mittels Einmalkatheterisierung oder besser durch eine suprapubische Blasenpunktion zu gewinnen. Diese invasiven Möglichkeiten können auch ambulant eingesetzt werden. Ein erster Test erfolgt mit sogenannten Urinteststreifen. Dieser dient dem Nachweis von roten Blutkörperchenweißen Blutkörperchen und Nitrit als Abbauprodukt von Bakterien. In einem weiteren Schritt wird der Urin mikroskopischuntersucht. Hierbei können die oben genannten Zellen, sowie Bakterien und Kristalle eindeutig identifiziert werden. In einem letzten Schritt erfolgt das Anlegen einer Urinkultur zur genauen Differenzierung des Erregers. Diese dient weiterhin der Erstellung einesAntibiogramms, um damit gegebenenfalls eine gezielte Antibiotikatherapie zu ermöglichen.

    Zur weiteren Diagnostik gehört die Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase. Bei rezidivierenden Zystitiden ist eineAusscheidungsurographie zur Beurteilung der Abflusswege und eine Zystoskopie zur genauen Beurteilung der Harnröhre und Harnblase sinnvoll. Auch an die gynäkologische Untersuchung sollte unbedingt gedacht werden, gerade bei älteren Frauen.

    Therapie

    Die Behandlung der unkomplizierten Blasenentzündung erfolgt mit Antibiotika (heute meist Trimethoprim; aber auch Trimethoprim-Sulfamethoxazol(=Cotrimoxazol), Fluoroquinolone wie Ciprofloxacin oder Norfloxacinβ-Lactam-Antibiotika). Diese kann zunächst als kalkulierte Antibiotikatherapie erfolgen, d. h. es wird ohne einen Erregernachweis ein Antibiotikum verabreicht, das erfahrungsgemäß erfolgreich bei Harnwegsinfektionen ist. Bei längerer Therapie sollte eine gezielte Antibiotikatherapie entsprechend der Sensibilität des Erregers erfolgen. Gegen die Blasentenesmen werden Spasmolytika wie z. B.Butylscopolaminiumbromid verordnet. Des Weiteren werden eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Blasenentleerung und lokale Wärme empfohlen.

     

     

    Vorbeugung

    • Da die häufigsten Erreger von Zystitiden und allgemein von Harnwegsinfektionen Darmbakterien sind, ergibt sich logisch die Bedeutung von Analhygiene(auch Vermeiden der „falschen Wischrichtung“) und Sexualhygiene. Alle Sexualpraktiken, die geeignet sind, Darmbakterien in die Scheide und die Region der Harnröhrenmündung zu befördern, begünstigen tendenziell die Entstehung von Zystitiden. Blasenentleerung der Frauen nach Geschlechtsverkehr spült Bakterien aus der Blase. Bei rezidivierenden Zystitiden kann die vorbeugende Einnahme einer kleinen Dosis Trimethoprim oder Nitrofurantoin nach dem Geschlechtsverkehr sinnvoll sein. Bei Frauen in der Postmenopause, die keine Hormonersatztherapie betreiben, und eine Harnröhrenatrophie haben, kommt die lokale Anwendung einer estrogenhaltigen Salbe auf die Harnröhrenmündung infrage.
    • Eine Blasenentzündung wird zwar nicht durch Kälte hervorgerufen, eine Unterkühlung kann allerdings eine Zystitis begünstigen. Zumindest geben manche Frauen an, bei kalten Füßen häufiger eine Blasenentzündung zu entwickeln.
    • Wirksam könnten Cranberry-Kapseln und/oder -Saft sein. Sie enthalten Stoffe, die die Besiedlung der Schleimhaut durch Erreger erschweren und so einem Infekt der Harnwege ernährungsphysiologisch vorbeugen oder entgegenwirken können.[3] Es gibt jedoch auch Kritikpunkte zum InhaltsstoffOligomere Proanthocyanidine.[Beleg fehlt]
    Kleine Studien mit nur wenigen Studienteilnehmern weisen darauf hin, dass die Inhaltsstoffe das Anhaften von Bakterien am Epithel der ableitenden Harnwege verhindern und so zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten (HWI) beitragen können. Die Einnahme von Cranberrysaft reduzierte signifikant die Anzahl von Bakterien im Urin.
    Die Ergebnisse einer kleinen spanischen Studie mit 20 Teilnehmern zeigte entgegen den Erwartungen einen Anstieg des pH-Wertes nach Einnahme von Cranberrysaft und keinen bakteriostatischen Effekt.[4]
    Eine kleine finnische Studie an 150 Frauen im Durchschnittsalter von 30 Jahren ergab eine signifikante Verringerung der Rezidivrate von Harnwegsinfekten unter Einnahme von Saft aus Preiselbeeren und Kranbeeren.[5] Auch die Verordnung von Antibiotika konnte signifikant reduziert werden. Ein signifikanter Effekt wurde im Hinblick auf die akute Zystitis bei jungen Hoch-Risiko-Frauen und eine starke Evidenz im Hinblick aufrezidivierende unkomplizierte Harnwegsinfektionen beobachtet, vor allem bei sexuell aktiven Frauen.[6]
    Eine in der Cochrane Library 2008 veröffentlichte Metaanalyse der Cochrane Collaboration bestätigte eine gewisse Evidenz für die Wirksamkeit von Cranberry-Präparaten, verwies aber auch auf die hohe Ausfallquote bei den Studienteilnehmern, sodass überragende und nebenwirkungsfreie Erfolge dieser Therapieform auch bezweifelt werden dürfen.[7]
    • Die natürliche Aminosäure L-Methionin wird eingesetzt, um den Urin pH-Wert zu senken (anzusäuern).
    Hintergrund: Das pH-Optimum von E. coli (häufigster Erreger von Blasenentzündungen) liegt im neutralen Bereich (um einen pH-Wert von 7). Je weiter der pH

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 17.12.2017 - 17:49 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

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      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 17.12.2017 - 17:49 Uhr

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        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blasenentzündung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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