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Blähungen

Name: Blähungen
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: R14
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Blähungen
51%

MÄNNER %

49%

FRAUEN %

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Alters Ø

Info Sollen Sie auch an Blähungen leiden, dann wird momentan von den meisten Patienten
  • 36.8% Carvomin® Verdauungstropfen
  • 21.1% Schwarzkümmelöl Kapseln für eine Behandlungen eingenommen.

  • Momentane Auslöser für Blähungen sind,
  • Zucker 27.7 % gefolgt von
  • Alkohol 27.7 % und
  • Bewegungsmangel 19.1 %
  • Auslöser Top5(47)
    27.7 %

    Zucker

    27.7 %

    Alkohol

    19.1 %

    Bewegungsmangel

    14.9 %

    Bier

    10.6 %

    Schokolade

    Aktuelle Behandlungen Top5(38)
    Die Zusammenstellung der gelisteten Medikamenten hier erfolgt auf freiwilliger Kundenbasis und stellt keine Beratung oder irgendetwas ähnliches dar. Eine Diagnose und individuell richtige Behandlung kann NUR der Arzt mit Ihnen als Patienten festlegen. Eine ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung finden nicht statt.Die angezeigten Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen!
    36.8 %

    Carvomin® Verdauungstropfen




    21.1 %

    Schwarzkümmelöl Kapseln




    15.8 %

    Lefax Activolax Pulver




    15.8 %

    Lefax® Kautabletten




    10.5 %

    Aristochol Verdauungstropfen




    Symptomhäufigkeitsverteilung 30 Tage/Ihr Umkreis

    Meldungen und Vorhersage 4 Tage/Ihr Umkreis
    Disease Map

     

    Flatulenz (von lat. flatus „Wind, Blähung“, Blähungen) bezeichnet die verstärkte Entwicklung von Gasen (z. B. MethanKohlenstoffdioxidSchwefelwasserstoffund anderen Gär- bzw. Faulgasen), im Magen und/oder Darm, wobei es zum rektalen Entweichen (Flatus) von Darmgasen kommen kann. Sitzen diese Darmgase fest (Flatus incarceratus), kann es zu schmerzhaften Bauchkrämpfen kommen. Es werden je nach Region unterschiedliche volkstümliche Bezeichnungen für die Flatulenz verwendet, z. B. Furz, Pfurz, Pups, Fahrn etc., in Österreich auch Schaß (auch Schaaß geschrieben)[1], die zum Teil als vulgär empfunden werden. Als neutral, aber veraltet, gilt die deutsche Bezeichnung Leibwind.

    Die Flatulenz ist abzugrenzen von einer übermäßigen Gasansammlung im Verdauungstrakt ohne wesentlichen Abgang von Darmgasen, die als Meteorismusbezeichnet wird.

    Eine besondere Form der Flatulenz besteht, wenn beim Abgang von Leibwinden ungewollt Stuhl mit abgeht (umgangssprachlich falscher Freund). Es kann sich dabei um ein Symptom bei Kolonkarzinomen, insbesondere Rektumkarzinomen handeln.[2][3]

    Inhaltsverzeichnis

      [Verbergen

    Ursachen

    Beim Verdauungsvorgang, der bis zu 42 Stunden dauern kann, entstehen Darmgase. Der größte Anteil diffundiert jedoch in den Blutkreislauf und wird über die Lungen ausgeschieden. Die eigentliche Flatulenz ist ein Gasüberschuss von etwa 0,5 bis 1,5 Litern pro Tag, der nicht auf diesem Weg austritt. Ursachen können die Zusammensetzung der Ernährung oder Verdauungsstörungen sein.

    Bei MilcheiweißallergieHistamin-Intoleranz und Lactoseintoleranz (Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker) kann es zu starker Flatulenz kommen, dann auch zum Teil mit Durchfällen verbunden. Ebenfalls können manche Zuckerersatzstoffe wie Sorbit in erhöhten Mengen zu starker Flatulenz führen. Generell kann ein hoher Anteil an Ballaststoffen Blähungen fördern.

    Auch kann eine deutliche Steigerung der Gasproduktion zum Beispiel durch den Verzehr von Hülsenfrüchten bewirkt werden, da sie die Zuckermoleküle Rhamnose und Stachyose enthalten, die im Dünndarm nicht verwertet werden können und erst im Dickdarm durch die Bakterien der Darmflora zersetzt werden. Rhamnose und Stachyose kommen in höheren Konzentrationen auch in folgenden Nahrungsmitteln vor:

    Physiologische Vorgänge

    Die Bestandteile der Abwinde sind

    Der Großteil der abgehenden Darmgase (Flatus) bei Flatulenzen wird während der Verdauung durch die Bakterien wie Escherichia coliBacteroides vulgatus oder Methanobrevibacter smithii erzeugt. Diese sind die Produzenten von Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen, welche der Grund für die leichte Entzündlichkeit des Flatus sind. Kohlenstoffdioxid entsteht, wenn Nahrung im Magen mit Salzsäure reagiert. Für den Geruch wurden früher die Substanzen Indol und Skatol sowie Schwefelwasserstoff verantwortlich gemacht. Gaschromatographische Untersuchungen im Jahre 1984 ergaben jedoch, dass Schwefelverbindungen wieMethanthiolSchwefelwasserstoff und Dimethylsulfid die primär geruchsbildenden Bestandteile sind.[4]

    Die Geräusche, die oft beim Entweichen der Gase entstehen, werden von der Vibration der Analöffnung verursacht. Das Geräusch variiert je nach Spannung des Schließmuskels, Geschwindigkeit, mit der das Gas ausgestoßen wird, sowie dem Volumen der ausgestoßenen Gasmenge. Gase steigen nach oben, wenn sie leichter als Luft sind. Bei der Flatulenz ist dies normalerweise der Fall; ist dieser Weg durch Barrieren jedoch versperrt, müssen die Darmwinde einen anderen Ausgang nehmen. Der Abgang des Flatus erfolgt nach kumulierter Gasansammlung am Ende des Mastdarms.

    Behandlung

    Gegen unangenehme Blähungen werden vor allem verschiedene Hausmittel empfohlen, es gibt jedoch auch Arzneimittel:

    • Verzicht auf Nahrungsmittel, die als blähungsfördernd gelten.
    • Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten der Verzicht auf diese Nahrungsmittel (z. B. im Falle von Lactoseintoleranz auf Milchprodukte). Im Fall von Histamin-Intoleranz sind die Auslöser meist Rotwein oder Käse.
    • Bei Babys besonders hilfreich ist die Bauchmassage, bei der der Bauch – auf das Baby schauend – im Uhrzeigersinn kreisend sanft massiert wird. Dabei lösen sich eventuell festsitzende Gasblasen, die schmerzhaft drücken können. Auch bei Erwachsenen ist diese Methode oftmals hilfreich.
    • Eine Rollkur, bei der der Patient sich abwechselnd auf die eine und die andere Seite legt, so dass die Gase nach oben steigen bzw. von anderen Darminhalten der Schwerkraft folgend verdrängt werden (rein mechanisch), und dann einfacher ausgeschieden werden können.
    • Lokale Wärme, zum Beispiel durch Auflegen einer Wärmflasche.
    • Verwendung so genannter Karminativa wie z. B. Kümmel. Das sind ätherische Öle, die die Verkrampfung des Darms lösen und für einen leichteren Abgang der Darmgase sorgen. Diese Mittel verhindern Blähungen allerdings nicht, sondern sorgen nur für einen unauffälligeren Abgang von Darmgasen. Ätherische Öle sollten bei Babys aber nur begrenzt eingesetzt werden. Viele ätherische Öle können allergiefördernd wirken.
    • Verwendung von Simeticon, das in Apotheken erhältlich ist und entschäumende Wirkung hat, wobei schaumartige Ansammlungen von Gas im Darm aufgelöst werden. Dieser Wirkstoff kann nach Rücksprache mit dem Arzt auch bei Kleinkindern eingesetzt werden.

     

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 21.10.2017 - 15:37 Uhr

      Nebenwirkungen

      Sonstiges

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      Ausloeser

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        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blähungen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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