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Agoraphobie

Name: Agoraphobie
Vorkommen: verstärkt
ICD-CODE: F.40.0
Meldungen nach PLZ:
Wissenswertes zu Agoraphobie
51%

MÄNNER %

49%

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Alters Ø

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    Aktuelle Behandlungen Top5(28)
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    Disease Map

    Als Agoraphobie (gr. ἀγορά agorá ‚Marktplatz‘ und φόβος phóbos ‚Furcht‘) bezeichnet man eine Angst bzw. ein starkes Unwohlsein an bestimmten Orten, die aus diesem Grunde gemieden werden. In schweren Fällen kann die eigene Wohnung nicht mehr verlassen werden.

    Eine Agoraphobie liegt auch dann vor, wenn Menschen weite Plätze (z. B. Marktplätze) oder weite Reisen allein vermeiden. Allen diesen Situationen ist gemeinsam, dass die Betroffenen befürchten, dass sie im Falle einer Panik oder potentiell bedrohlicher Körperzustände nicht schnell genug flüchten könnten, Hilfe nicht schnell genug verfügbar wäre oder sie in peinliche Situationen geraten könnten. Die Agoraphobie tritt in mehr als 95 % der Fälle gemeinsam mit einer Panikstörung auf.[1]

    Die Angst vor weiten Plätzen wird in der Psychologie „Platzangst“ genannt, ein Terminus, der in der Umgangssprache für den entgegengesetzten Angstzustand verwendet wird, nämlich die Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen), die in der Fachsprache alsRaumangst bezeichnet wird (isolierte Phobie gemäß der Norm ICD-10 F40.2).

     

    Symptome

    Hauptmerkmal ist die Angst, einer möglichen Gefahrensituation nicht entkommen oder sich nur unter peinlichen Umständen in Sicherheit bringen zu können. Die Betroffenen zeigen starkes Vermeidungsverhalten, da in unterschiedlichem Ausmaß Panikattacken auftreten können. Die Angst kann sich darauf beschränken, öffentliche Plätze oder Geschäfte zu betreten, wobei oft speziell Menschenansammlungen vermieden werden. In ausgeprägten Fällen setzt die Angst bereits in der Wohnung ein, sodass diese nicht mehr verlassen wird.

    Diagnose

    Früher wurde der Begriff ausschließlich für die Angst vor öffentlichen großen Plätzen verwendet. Inzwischen umfasst er auch die Angst vor anderen Situationen, sodass laut ICD-10 mindestens zwei als Angstauslöser nachweisbar sein müssen:

    1. Menschenmengen
    2. öffentliche Plätze
    3. Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause
    4. Reisen alleine

    Der letzte international gültige ICD-10 2006 unterscheidet nicht nach Vorhandensein oder Fehlen von Panikattacken. Im nur in Deutschland gültigen ICD-10 2010 GM (German Modification) wird das Auftreten oder Fehlen von Panikattacken innerhalb der Diagnose Agoraphobie (F40.0) spezifiziert. Die Agoraphobie wird als übergeordnet angenommen und kann ohne Angabe einer Panikstörung (F40.00) bzw. mit Panikstörung (F40.01) klassifiziert werden. Demgegenüber ist die Agoraphobie im DSM-IV der Panikstörung untergeordnet. Die Panikstörung ist primär und kann mit oder ohne Agoraphobie spezifiziert werden. Die Diagnose Agoraphobie ohne Panikstörung in der Vorgeschichte besteht separat.

    Therapie der Agoraphobie

    Die nachweislich wirksamste Behandlung der Agoraphobie ist die Expositionstherapie bzw. Konfrontationstherapie, die im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie durchgeführt wird. Dabei begeben sich der Betroffene und sein Therapeut an den jeweiligen Ort, der Angst auslöst und daher vermieden wird. Mit Hilfe des Therapeuten stellt sich der Betroffene seinen Ängsten und lässt sie in voller Stärke zu, um erleben zu können, dass die Angst unbegründet ist und mit der Zeit ganz von allein nachlässt. Beide bleiben so lange in der Situation, bis bei dem Patienten die Angst vollständig abgeklungen ist. Das kann bei den individuellen Patienten unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Der Therapeut unterstützt den Patienten darin, die Situation aufzusuchen, in der Situation zu bleiben und keine Vermeidungsstrategien anzuwenden. Vermeidungsverhalten (z. B. sich ablenken, Musik hören, die Situation verlassen) kann die Angst zwar kurzfristig lindern, führt jedoch langfristig zur Aufrechterhaltung der Angst. Die Exposition ist im Vergleich zu „reinen Gesprächen“ eine vergleichsweise aufwändige, aber dafür sehr wirksame Therapie.

    Es gibt mindestens zwei verschiedene Arten der Konfrontations-Therapie. Einerseits die Systematische Desensibilisierung, die schrittweise erfolgt, wobei zusätzlich meist auch noch Imaginations-Therapie und Gesprächstherapie zum Einsatz kommen. Entspannungsübungen und verschiedene individuelle Bewältigungsstrategien werden dabei allmählich eingeübt und gefestigt, bis sich der Klient durch Übung mit der Zeit auch den für ihn stärksten panik-auslösenden Situationen stellen kann. Die Stärke und Häufigkeit der Panikattacken geht dabei für gewöhnlich nachverfolgbar zurück, wofür auch das Führen von Aufzeichnungen über die Übungen und die erlebten Panikzustände als zur Desensibilisierung dazugehörig empfohlen wird.

    Andererseits gibt es auch noch das sogenannte „Flooding“, bei dem der Klient sich einer besonders angst-auslösenden Situation sofort stellt. Meist bleibt beim „Flooding“ der Klient allein und der Therapeut im Hintergrund bzw. in größerem Abstand. Erzwungenes Flooding, dem der Klient nicht freiwillig zustimmt, kann jedoch die gegenteilige Wirkung haben und die Problematik verschlimmern.

    Beide Therapien können zunächst sehr wirksam sein, aber es besteht ein Rückfall-Risiko nach einigen Wochen bis Jahren. Die Rückfall-Rate wird in Statistiken selten berücksichtigt, scheint aber nach Patientengeschichten und Gesprächen keineswegs niedrig zu sein. Problematisch ist hierbei zudem die Einnahme von Medikamenten und/oder anderen psychoaktiven Substanzen wie etwa Alkohol als „Bewältigungshilfe“. Konfrontations-Therapien sind während einer gleichzeitigen Einnahme von Substanzen, die die Psyche beeinflussen, deutlich weniger und kürzer wirksam; und die Rückfallgefahr ist auffallend groß, sobald die Substanzen nach der scheinbar erfolgreichen Therapie abgesetzt werden.

     

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    Medikamente

      Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 23.06.2017 - 20:39 Uhr

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      Ausloeser

        Quelle: ©DiseaseMap: Stand: 23.06.2017 - 20:39 Uhr

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        Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Agoraphobie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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        Tags:
        Agoraphobie
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